Bewegung bei Rheuma und starkem Übergewicht

Abnehmen an sich ist schwer genug. Noch schwerer ist es, wenn du zusätzliche Belastungen wie Krankheiten hast. Einige Krankheiten sorgen dafür, dass du schwerer wirst, bei anderen sorgen die Medikamente dafür, dass du aufgehst. Wer an Schmerzen leidet, ob Rheuma bedingt oder nicht, muss mit mehr Zeit rechnen als andere Übergewichtige. Bewegung bei Rheuma hat hierbei eine besondere Stellung im Alltag. Du musst nämlich darauf achten, die Anstrengung so zu halten, dass du nicht an noch mehr Schmerzen leidest und Verletzungen verhinderst.

Nimm dir diese Zeit. Das schlimmste ist gar nichts zu machen, weil du deinen Körper durch die Inaktivität noch mehr schwächst. Es gibt aber Übungen und Sportarten, die deinen Körper stärken UND gleichzeitig Schmerzen lindern. In Kombination mit der richtigen Ernährung wirkt das wahre Wunder, aber wie gesagt: Du brauchst etwas Zeit.

Ein Fahrrad ist an einer Wand angelehnt. Im Korb ist ein Blumenstrauß
Bei Schmerzen und Beschwerden sind sanfte Bewegungen die Basis eines gesünderen Lebens. Foto: danfador, über: Pixabay

All die Hinweise, die hier aufgezeigt werden, richten sich generell an alle Menschen mit Übergewicht, die entspannt und langfristig abnehmen wollen. Besonders auch Schwerübergewichtige, weil ihre Gelenke genauso beschädigt werden können wie bei Erkrankten, sind Bewegungen bei Rheuma ebenso empfehlenswert. Fange zum Beispiel mit Spaziergängen an und mache deinen Kopf frei, bevor du dir dein Trainingsprogramm zusammenstellst. Gönne dir den Luxus und führe sanfte Bewegungen aus und entspanne dich dabei!

Bewegung bei Rheuma heißt auch, dass du Krafttraining einbaust. Was erst einmal unpassend klingt, ist eine tatsächliche Hilfe, die deine Schmerzen in den Gelenken verringern kann. Dafür kannst du auf Hilfsmittel wie Hanteln oder Thera-Bänder zurückgreifen.

Hier ist ein interessanter Beitrag…

… wenn du zuerst ein allgemeines Wissen zum Thema Gelenke und Sport haben willst.

Leseprobe: Die sogenannte Gelenkinnenhaut entzündet sich und greift auf den Knorpel, im schlimmsten Fall auch auf den Knochen über. Die Schmerzen entstehen durch Reibung der Knochen mit dem entzündeten Gewebe. Im fortschreitendem Verlauf ist es auch möglich, dass der Knorpel porös wird und die Knochen ohne Puffer, der eigentlich die Gelenkflüssigkeit darstellt, aneinander reiben. Am häufigsten Betroffen sind die Gelenke in den Händen und Füßen, aber auch die Knie und Hüften können betroffen sein, wenn nicht schnellstmöglich eine entsprechende Therapie unternommen wird. Weiter lesen