Echt bitter: Bitterstoffe zum Abnehmen & für die Gesundheit

Bitterstoffe zum Abnehmen gehört zum 1-Mal-1 unseres Basiswissens. Sie sind super gesund und wichtig für unseren Körper. Sollten daher täglich auf dem Tisch anden.

Aber um zunächst entgegenkommend zu sein. Die Wahrheit ist:

Bitterstoffe sind nicht jedermanns Sache und schmecken leider den wenigsten.

Dabei beraubt man sich aber auch der gute Wirkung, die Bitterstoffe ausmachen und haben keine Vorstellung, wie lecker sie eigentlich sein können.

Gehörst du auch schon zu den Hartgesottenen, die nie darüber nachgedacht haben, sich erstmal überwinden zu müssen und für die es nicht bitter genug sein kann?

Oder willst du hier erst überzeugt werden, mehr von dem Zeug zu essen? Dann lies gerne weiter und hole dir einpaar Anreize.

Auf die gesundheitliche Wirkung der Bitterstoffe und deren Vorkommen wird in diesem kleinen Beitrag eingegangen. Doch vorab erfährst du, warum so wenige Menschen Bitterstoffe mögen. Zudem sei vorweg zu nehmen, dass Bitterstoffe ideal zum Abnehmen sind…

Bitterstoffe zum Abnehmen
Kräuter wie Löwenzahn oder Minze enthalten gesunde Bitterstoffe, die dir beim Abnehmen helfen, Foto: silviarita, über: Pixabay

Warum wenige Bitterstoffe mögen? Schuld sind unsere Vorfahren

Ist es die Schuld unserer Vorfahren, dass Bitterstoffe einfach unappetitlich sind? Wirf ihnen nichts vor!

Anders als unsere Vorfahren wissen wir heute weit mehr über die Inhalte bestimmter Lebensmittel. Wir wissen, ob etwas gesund und genießbar ist und sogar, welche Lebensmittel bestimmte Krankheiten bekämpfen.

Den Luxus erweiternden Wissens hatten unsere Vorfahren nicht.

In der Regel versprachen bitter schmeckende Lebensmittel wie einige Pflanzen, dass etwas vergiftet war. Süßes hingegen versprach gesunde Nahrung und Sättigung.

Für sie machte der Verlass auf ihren Geschmackssinn also ihr Überleben aus.

In unserer Baby und Kinderzeit haben wir dieses Verhalten immer noch. Es fängt mir der süßen und fetthaltigen Muttermilch an, die uns sagt, dass Süßes und Fettiges gut ist, weiß es gut schmeckt.

Lebensmittel wie Kohl, Salate oder Zitronen hingegen finden wir erst später genießbar. Erst im Laufe unserer Entwicklung ändern sich unsere Vorlieben und wir trauen uns an auch an bittere Lebensmittel.

Die Entwicklung findet aber nicht ausschließlich in der Familie statt.

Sobald wir in der Schule sind, kommen wir mit anderen Kindern zusammen, die in der Regel genauso ungerne Bitterstoffe essen wie man selbst. Und in der Werbung werden niemals frische (geschweige den bittere) Lebensmittel, sondern nur industriell hergestellte Lebensmittel in schönsten Farben und Slogans beworben.

Gesunde Lebensmittel (auch Bitterstoffe), so lernen wir, müssen also gegessen werden, um gesund zu bleiben, und so verstehen wir Gesundes generell als Zwang.

Interessant zu wissen…

Bitterstoffe über Lebensmittel müssen einem also erst angelernt werden. Was aber interessant ist:

Kaffee und Schokolade, beides bitter, nehmen wir gerne und mit puren Genuss ein.

Woran liegt das? Hier spielt die Gesellschaft, vor allem aber die Familie, eine entscheidende Rolle.

Als Kinder lernen wir, dass Kaffee nur den Erwachsenen vorenthalten ist. Wir erinnern uns an den Geruch von frischem Kaffee, den die Eltern trinken und freuen uns darauf, ihn endlich auch trinken zu dürfen. Sobald der Tag gekommen ist, an dem du selbst Kaffee trinkst, dann fühlst du dich wie deine Vorbilder.

Was für ein herrliches Gefühl!

Bei Schokolade sind wir von klein an mit der Vollmilchvariante vertraut. Und auch, wenn viele im Erwachsenen Alter nur ungerne oder gar keine Bitterschokolade mögen, so wir dies doch eher angenommen als andere Bitterstoffe einzunehmen.

Du siehst: Ob wir Bitterstoffe also mehr oder weniger zugewandt sind, ist auch eine Frage unserer Erinnerung, Erziehung und Assoziation.


Bitterstoffe zum Abnehmen

Dein Immunsystem ist dein persönlicher Leibwächter, der deinen Körper vor Angriffen schützt. Sobald Krankheitserreger es wagen, es sich in deinem Körper gemütlich zu machen, bildet dein Körper Abwehrkörper, die gegen die Erreger angehen. Mehr erfahren


Bitterstoffe zum Abnehmen

Ob du bereits viele Bitterstoffe in deine Ernährung einbaust oder es tun solltest, weißt nur du selbst. Dass sie gesund sind, kannst du aber nicht bestreiten.

Und es geht noch weiter.

Bitterstoffe regen die Verdauung an, wirken anti-entzündlich und regulieren das Immunsystem. Daneben helfen Bitterstoffe auch zum Abnehmen. Warum?

Praxistipp: Du bist dabei abzunehmen und kriegst ständig Heißhunger? Bevor du zu Schokolade, Chips und deren Freunde kannst du dir einige Tropfen Kräuterbitter ins Wasser gerührt trinken.

Bitterstoffe, egal in welcher Form, bremsen das Heißhungergefühl und unser Gehirn kriegt die Meldung: Ich bin satt!

Warum wir aber mit einem Sättigungsgefühl nach dem Genuss von Bitterstoffen reagieren, kann eventuell als ein Verbleib unserer Vorfahren gesehen werden.

Bitteres regte vor allem die Darmaktivität an und sollte nicht in hoher Menge gegessen werden. Tut man dies doch, wird die Lust auf mehr Essen an das Gehirn gestoppt und der Darm beginnt seine Arbeit.

Als währe dies noch nicht genug, haben Lebensmittel, die viele Bitterstoffe beinhalten, auch noch wenige Kalorien. So profitierst du gleich doppelt von den Bitterstoffen.

Es ist daher ratsam bei einer Ernährungsumstellung jeden Tag Bitterstoffe zu konsumieren, egal ob du nur abnehmen willst oder deiner Gesundheit generell etwas gutes tun willst.

Und weißt du was? Es ist sehr einfach jeden Tag Bitterstoffe zu dir zu nehmen, ohne dass du dich dazu zwingen musst.

Um dir einige Ideen zu geben, wie du dies am besten machst, erfährst du aber zuerst, welche Lebensmittel die meisten Bitterstoffe haben.

Eine Auswahl an Lebensmitteln mit vielen Bitterstoffen

  • Kaffee
  • Bitterschokolade, ab 70% (besser 85%) Kakaogehalt
  • Grüner Tee
  • Chicorée
  • Radicchio
  • Rucola
  • Artischocke
  • Brokkoli
  • Rosenkohl
  • Mangold
  • Zitronen
  • Grapefruit
  • Kräuter (Salbei Minze, Thymian, Oregano, Löwenzahn)
  • Gewürze (Ingwer, Anis, Kurkuma, Kardamom, Muskatnuss)
  • Senf
  • Olivenöl
  • Walnüsse

Du kannst zum Beispiel folgende Kombinationen in deinen Alltag einbauen, um stets mit Bitterstoffen versorgt zu werden:

  • Trinke jeden Tag 1-2 Espresso
  • Gönne dir 1 (!) Stück Bitterschokolade
  • Verfeinere deine Speisen mit bitteren Kräutern und Gewürzen
  • Trinke ab und zu einen Kräutertee
  • Iss zu fettreichen Speisen immer einen Salat mit Olivenöl und Zitronensaft
  • Gönne dir 1 Handvoll Walnüsse
  • Suche dir 1 Mal pro Woche ein bitteres Gemüse aus, welches du noch nicht kennst
  • Belege dir dein Brot mit frischen Kräutern
  • Trinke ab und zu Wasser mit einem großzügigen Schluck Zitronensaft

Wie du siehst, hast du einige Möglichkeiten Bitterstoffe in deinen Alltag einzubauen. Wie bei allem ist auch die Abwechslung wichtig. Der Gedanke jeden Tag nur bestimmte Gemüsesorten essen zu müssen, würde dich sonst ungerne aus dem Bett holen.

Das ist übrigens auch ein Grund, warum konventionelle Diäten für den Müll sind. Du musst in der Regel eine sehr überschaubare Anzahl an Lebensmittel konsumieren und die Motivation schwindet. Und dann wird noch erwartet, dass du nicht in Heißhungerattacken verfällst.

Was für eine Frechheit!

Auch freut sich dein Körper über mehr Abwechslung auf dem Speiseplan. Aber dass das so ist, konntest du wahrscheinlich schon dem Text entnehmen.

Wenn du Probleme mit dem Darm, der Verdauung oder der Fettverbrennung hast, dann kann es unter Absprache mit dem Arzt Sinn machen einzunehmen, Präparate, die dir unterstützend bei deiner Ernährungsumstellung helfen. Das bekannteste Präparat sind Artischocken-Tabletten oder Kapseln.


Bitterstoffe zum Abnehmen

Du willst wissen, warum du lieber Espresso statt Filterkaffee trinken solltest? Im Beitrag zur idealen Rheuma Ernährung erfährst du hierzu mehr.


Bitterstoffe schenken dir eine schöne Haut

Hättest du das gewusst? Bitterstoffe regulieren nicht nur dein Immunsystem, sondern schenken dir dabei auch noch eine gesunde und schöne Haut.

Der Grund dafür ist relativ einfach:

Bitterstoffe unterstützen u.a. die Leberfunktion und helfen so, Schadstoffe aus dem Körper zu transportieren. Diese würden sich ansonsten an einer schlechten Haut bemerkbar machen. Ähnlich wie Schlacken, die sich vorzugsweise im Gewebe verstecken.

Der regelmäßige Genuss von Bitterstoffen kann also auch im Rahmen einer Entgiftungskur sehr ratsam sein.


Bitterstoffe zum Abnehmen: Schlusswort

Dieser Beitrag war den Bitterstoffen gewidmet, mit dem Augenmerk auf dem Gewichtsverlust gelegen. Bei vielen anderen Leiden, die hier nicht genannt sind, können Bitterstoffe ebenfalls gute Wirkungen zeigen.

Auch wenn sich einige eventuell erst wieder dazu bringen müssen regelmäßig Bitterstoffe einzunehmen, so lohnt sich die Umstellung auf jeden Fall.

Solltest du bisher zu den Bitterstoff Verweigerer gehört haben, so werden dich hoffentlich die Gründe, die hier genannt wurden, überzeugt haben.

Bitterstoffe helfen deinem Körper nicht nur bei seiner Arbeit, beim Abtransport von Schlacken und fördern die Verdauung, sondern können auch beim Abnehmen unterstützend sein.

Bei Entzündungen wie Rheuma sind Bitterstoffe ebenso wenig aus der Ernährung wegzudenken.

Wie bei allen Lebensmitteln ist es wichtig, eher regelmäßig von allem als, ab und zu mal zu viel zu essen. Gerade bei dem Konsum von Bitterstoffen könnten zu viele Bitterstoffe auf einmal zu Magenschmerzen führen.

Rheuma Deern
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Rheuma Deern

Als Berufsrheumatikerin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur meinen Leidensgenossen, sondern auch gemütlicher gebauten Menschen Hilfe zu geben, damit sie ihr Leben nicht nach einer Krankheit oder anderen Hindernissen richten. Ziel ist, dass sich die Krankheit dem Leben anpassen muss, nicht umgekehrt!

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