In 10 einfachen Schritten zum Erfolg

Hier erfährst du, warum du nie erfolgreich warst oder es bist. Aber auch, wie du erfolgreich werden kannst. Und das in 10 einfachen Schritten!

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Habe dein Ziel stets vor Augen. Foto: Alexas_Fotos, über: Pixabay

1) Du nimmst dir die falschen Vorbilder

Vorbilder sind nicht grundlegend zu verteufeln, nur die falschen Vorbilder solltest du nicht an dich ranlassen. Was sind falsche Vorbilder? Nehmen wir zur Verdeutlichung ein wohlbekanntes Beispiel.

Du hast Übergewicht und willst abnehmen. In der Regel musst du da alleine durch, und was machen die meisten Menschen der Neuzeit in diesem Fall? Sie suchen im Internet nach Personen, die entweder die einzige Lösung zum Abnehmen in Form von Nahrungsergänzungsmitteln anbieten oder ein schlankes und starkes Erscheinungsbild präsentieren.

Nun haben diese Leute nicht selten eine ganz andere Ausgangslage als du. Vor allem in den letzten Jahren sind „Influencer“ in der Abnehmwelt aktiv, die selbst nie übergewichtig waren, und dir nun zeigen wollen wie man abnimmt! Viele wollen aber mehr als 10 oder 20 Kilo abnehmen und sind oft schon über Jahre hinweg schwer. Vielleicht sind einige auch krank, haben also auch noch einen gesundheitlichen Aspekt zu berücksichtigen.

Noch ein Beispiel: Du willst selbstständig werden und siehst dich selbstverständlich einigen Problemen ausgeliefert. Folgendes sei vorweg zu nehmen: Orientiere dich nicht an jemanden, der

1. schon immer durch Mami und Papi ein gut gefülltes Bankkonto hatte und

2. sich nie Sorgen machen musste, dass Geld verloren geht. Oder mehrere Menschen bezahlen konnten, die für einen z.B. die Webseite gestaltet haben, sich um rechtliche Fragen kümmerten oder die Verwaltung, Buchhaltung etc. pflegen.

Halte solche Personen auf kilometerweiten Abstand zu dir! Sie kennen Wörter wie „Verlust“, „soziales Mobbing“, „Arbeit“  oder „sich von unten nach oben arbeiten“ nicht. Sie würden dir sagen, dass du dieses und jenes doch andere machen lassen sollst! Sprich: Sie sind weit von der Realität entfernt.

  • Besser: Wenn du erfolgreich sein willst und ein Vorbild brauchst, dann suche dir jemanden aus, der deine Ausgangslage und dieselben Probleme kennt. Suche auch nach Personen in deinem Umfeld. Egal ob du abnehmen, ein Instrument, einen Sport erlernen oder endlich finanziell unabhängig sein willst. Und niemanden, der von Anfang an ein viel zu leichtes Spiel hatte und keine Mühen auf sich nehmen musste. Es spricht auch nichts dagegen, sich von sogenannten Influencern inspirieren zu lassen (nicht 1-zu-1 kopieren). Dies sollten dann aber auch Menschen sein, die deine Ausgangslage kennen und nicht schon mit allem gesegnet worden sind.

2) Alles muss ganz schnell gehen

Nein muss es nicht. Der oft zitierte Spruch „Rom wurde nicht an einem Tag gebaut“ sollte heute wieder präsenter in den Köpfen der Menschen sein. Stattdessen willst du, dass alles rasch geht und bleibenden Erfolg mit sich bringt. Das funktioniert selten. Dafür verlierst du schnell die Übersicht und verrichtest nur minderwertige Arbeiten.

Bleiben wir beim Beispiel Abnehmen. Wenn jemand schon sehr lange schwer war, dann gibt es keinen Grund von einen Tag auf den nächsten gleich um die Hälfte leichter zu werden. Warum? Weil du es entweder nicht schaffen wirst, oder du schaffst es, wirst dann aber schnell in alte Muster verfallen und bist noch unglücklicher als zuvor.

Oder du willst ganz schnell eine neue Sprache lernen, hast Motivation und nimmst dir vor jeden Tag mindestens 1 Stunde zu lernen. Nach einer Weile liegen die Lehrbücher irgendwo herum und bleiben dort auch erstmal wieder für eine ganze Zeit.

  • Besser: Hast Du ein großes Projekt vor? Dann verschaffe dir zunächst eine Übersicht der einzelnen kleinen Aufgaben. Sei es beim Sport oder beim Sprachenlernen. Überlege dir, was Priorität hat und plane ein, wie viel Zeit du dafür aufbringen musst. Arbeite alles nun der Reihe nach ab. Du wirst merken, dass du nicht nur jede einzelne Aufgabe effektiver abarbeitest, sondern dass du auch schneller vorankommst. Wenn du erfolgreich werden willst, dann ist es ebenso wichtig, die einzelnen Schritte so zu gehen, als ob du bereits am Ziel angekommen bist. Denke an ein chinesisches Sprichwort, was sich wie ein roter Faden durch das Leben ziehen sollte: Wenn du in Eile bist, dann gehe langsam

Extra-Tipp: Wenn du ein großes Ziel vor Augen hast, dann fertige dir eine Pinwand an. Dort heftest du bildlich oder schriftlich dein Ziel sowie alle Wege dorthin an. Spiele auch gerne mit verschiedenen Farben und Bändern. Schaue jeden Tag auf diese Wand, hole dir Motivation und arbeite auf dein Ziel hin.

3) Du planst zu viel

Oft geht man mit viel Elan in den Tag, weil man sich ganz viel vorgenommen hat, was abgearbeitet oder angefangen werden muss. Am Ende hast du entweder gar nichts, einen winzig kleinen Teil geschafft oder zwar alles angefangen, aber nur halbherzig. So bleibt es dann auch liegen. Beim Thema Abnehmen z.B. wollen viele am besten in kurzer Zeit viel Gewicht verlieren. Wie wir wissen endet das in Kummer, weil man wieder in der Ausgangslage ankommt oder schwerer als vorher wird.

Oder du willst an einem Tag 1) schon am frühen Morgen ein großes Sportprogramm machen, obwohl du eigentlich nicht magst.

2) mit dem Fahrrad zur Arbeit/Uni/Schule fahren.

3) die längst fällige Einleitung einer Arbeit schreiben.

4) dich für ein Referatsthema entscheiden.

5) den Boden nach langer Zeit wieder putzen.

6) dich mit den Aktienmärkten vertraut machen und anfangen in einen ETF zu investieren, …

Du merkst, worauf die ganze Aufzählung an Sachen hinaus geht. Du wirst nie alles, was du dir für einen Tag vorgenommen hast schaffen, wenn du a) planlos und b) ohne Priorität an die Sache rangehst.

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Richtige Planung garantiert Erfolge, Foto: geralt, über: Pixabay
  • Besser: Mache dir für einen Tag oder eine ganze Woche, von der du weißt, dass viel auf dich zukommt, eine schriftliche Agenda. Erfolgreiche Menschen berichten immer wieder davon, dass sie sich für den folgenden Tag eine schriftliche Agenda anfertigen. Auf dieser steht nur eine überschaubare Anzahl an Aufgaben (5 oder 6), angefangen mit der, die die meiste Priorität einnimmt. Außerdem steht die Aufgabe ein wenig detaillierter da, als mach anderer es tut.

So werden deine Agenden erfolgreich

  • Sport machen
  • Arbeiten
  • Depot anlegen
  • Vokabeln lernen

Besser:

  • Vor dem Frühstück mache ich je einen Satz Bauch, Beine und Po Training
  • Einen 1. Überblick über die nächste Arbeit verschaffen und erste Quellen für Thema xy raussuchen
  • Informieren, wie ich als Anfänger leicht in den Aktienhandel einsteige (ca. 45 Minuten)
  • 10 Wörter aus der neuen Lektion lernen, die ich nicht kann, Beispielsätze aufschreiben, am Abend und nach 1 Woche wiederholen

(*So lange Sätze brauchst du selbstverständlich nicht schreiben, aber der Sinn ist klar geworden)

Warum kannst du so erfolgreich werden?

Indem du dich auf einen Zeitraum beschränkst und die Aufgabe genauer beschreibst passieren folgende Dinge:

Du konzentrierst dich ungewollt auf diese eine Aufgabe und machst diese auch richtig. Wenn du nur Sport machst, ist nicht geregelt was du überhaupt machst. Aber wenn du BBP Training machst, dann ist die selbst auferlegte Aufgabe nicht mehr so groß und wirkt auch nicht mehr so unmöglich zu machen. Selbes passiert, wenn du weißt, welchem Teil deiner Arbeit du zuerst Aufmerksamkeit schenkst. Bei „risikoreichen“ Themen wie der Aktienmarkt kann es verheerend sein, wenn du als völliger Anfänger ein Depot anlegst ohne dir vorher Basiswissen angeeignet zu haben.

Außerdem wirst du den Aufgabenberg eher abarbeiten, weil dieser Berg überschaubar geworden ist. Das Gefühl der Zufriedenheit stellt sich ein und du lernst Prioritäten zu setzen. Bei Aktien kannst du dir überlegen, ob du ausgerechnet an Tag xy anfangen willst dich in dieses Thema einzuarbeiten, obwohl du an diesem Tag anderes zu tun hast. Oder ob du hierfür nicht lieber einen Tag wählst, an dem du keine oder nur kleine Aufgaben zu erledigen hast.

Zusätzlich kannst du für neue Projekte eine Mindmap anfertigen (Bild oben), wofür du Brainstorming betreibst. Sammel alles, was du mit einer Aufgabe in Verbindung bringst und erhalte so mehr Übersicht.

Super Tipp: Du lernst eine neue Sprache? Schreibe dir deine Agenda in der neuen Sprache auf! Weil du die Wörter mit konkreten Ereignissen kombinierst, lernst du ganz nebenbei neue Wörter.

4) Du hast keine Puste mehr

Am Anfang war der Elan. Und dann war er weg. Punkt 4 schließt die Punkte 2 und 3 ein, weil viele planlos und orientierungslos in ein Unternehmen gestürzt sind. Dies ist ein wichtiger Grund, weshalb du bisher nicht erfolgreich werden konntest. Plötzlich fallen einem andere Aufgaben oder Ereignisse zu, die den eigenen Plan durchkreuzen. Und eher man sich versieht hat man keine Lust mehr sein eigenes Unternehmen weiter fortzuführen.

erfolgreich werden
Die Motivation hat Hochs und Tiefs. Halte kurz inne und sammel wieder Kraft. Foto: HeteroSapiens, über: Pixabay
  • Besser: Wenn du erfolgreich werden willst, dann hast du einen Grund. Halte dir daher vor Augen wofür du dieses und jenes machst. Wenn du abnehmen willst, dann deshalb, weil deine Gesundheit enorm profitieren wird und dass du ein neues Lebensgefühl erhältst. Oder du willst dein Geld sinnvoll investieren, schreckst aber vom Fachchinesisch zurück. Dann halte dir vor Augen, dass du dich so im Alter finanziell unabhängig machen kannst. Egal was deine Motivation auch sein mag, halte sie dir immer vor Augen (gerne auch bildlich). Der Mensch ist einfach ein Gewohnheitstier und braucht mindestens 3 Wochen, bis Neues wie selbstverständlich ins Leben integriert ist. Wenn du mehrere neue Sachen einbauen willst, dann schränke dich auf 2-3 kleine Neuerungen pro Woche ein, die dir erstmal leicht fallen, bevor du dich an die großen heranwagst. Lies hierzu diesen Bericht.

5) Du belügst dich selbst

Wenn du dir ein Ziel gesetzt hast, dann verfällt man oft in Wunschdenken, Träume und teils auch Spinnereien. Man sagt sich, dass man bereits so viel für Ziel xy gemacht hat, aber dass der Grund, warum Ziel xy nicht erreicht wurde an anderen Leuten oder Umstände scheiterte. Gerne sieht man sich in einer Opferrolle, in welcher man geschuftet und anderes aufgegeben hat, sich einschränkte etc.

Ausreden sind ein Zeichen von Schwäche, die dich von deinen Ergebnissen fernhalten
Ausreden sind einfacher als Zugeständnisse, weshalb wir sie oft machen. Foto: geralt, über: Pixabay

Vorweg: Es kann durchaus wahr sein, dass irgendein Vorhaben aufgrund äußerer Begebenheiten, auf die man keinen Einfluss hatte, scheiterte. Aber man sollte aufpassen sich dieses „Schicksal“ nicht anzueignen.

  • Besser: Sei einfach ehrlich zu dir selbst und nur zu dir. Immerhin schuldest du anderen keine Rechenschaft. Denn erfolgreich werden und sein heißt auch, selbstkritisch zu sein. Willst du abnehmen und neben der „gesunden Nahrung“ auch Naschereien einbauen und nur halbherzig Sport machen, dann ist das nicht die Schuld von anderen, wenn du nach 1-2 Monaten immer noch keine Erfolge siehst, sondern deine. Oder du nimmst dir eine bestimmte Arbeit vor, die nicht deshalb gescheitert ist, weil dich andere dazu überredet haben lieber etwas anderes zu machen. Sondern weil du insgeheim gehofft hast, dass irgendwas oder jemand dazwischen geht und dir eine Ausrede bietet, die Arbeit nicht gemacht zu haben.

Warum lügen?

Kaum einer sieht in den Spiegel und sagt sich: „Das ist deine Schuld! Du hast die Verantwortung gehabt!“ Es ist am einfachsten die Schuld bei anderen zu suchen (was natürlich auch zutreffen kann). Aber wir haben in einem gewissen Rahmen die Kontrolle über unser Schicksal. Es kann einem was von Außen in die Quere kommen, aber versuche nicht zuzulassen, dass dich dies in deinen Zielen einschränkt. Solltest du dann trotzdem scheitern, dann reflektiere die Gründe und orientiere dich um.

6) Du unterschätzt/überschätzt dich

In beiden liegen mögliche Risiken (es soll nicht so dramatisch klingen wie hier geschrieben), die einen reibungslosen Weg zu deinen Zielen im Weg stehen. Und diese verhindern auch, dass du erfolgreich werden kannst.

Kannst du tatsächlich mehr als du umsetzt, dann verpasst du die Gelegenheit, dass man auf dich aufmerksam wird. Angenommen, du strebst eine Beförderung an. Dein Vorgesetzter wird dich nie beachten, wenn du im Hintergrund bleibst, obwohl du dich eigentlich traust, mehr Verantwortung zu tragen. Oder du kannst körperlich mehr schaffen, bleibst aber auf ein und demselben Level, weil du meinst, nicht mehr zu können.

Oder du überschätzt dich und kannst grandios scheitern, weil dir deine Grenzen nicht bewusst sind. Du redest dir selber ein, dass du dieses und jenes kannst oder bereits gemacht hast, auch wenn dem nicht so ist, um dich gestärkt zu fühlen. Hierbei bleibt es aber nur solange, bis du Fehler zu verantworten hast, die einzig und allein deiner mangelnden Selbsteinschätzung zu verdanken sind.

  • Besser: Mache einige Gedankengänge, befasse dich mit dir selber und finde heraus, was du eigentlich kannst und willst. Es wäre eine Verschwendung, wenn du mehr kannst als du dir zutraust, weil dabei deine Talente und dein Wissen verloren gehen könnten. Mache dir eine Liste, in der du ganz ehrlich deine Stärken und Schwächen notierst. Markiere bei Bedarf gerne die Eigenschaften, an denen du arbeiten willst.

Ein gutes Selbstwertgefühl ist leider nicht jedem gegeben, zuviel kann aber auch schaden und sich bei den Mitmenschen in Abneigung oder Neid zeigen.

7) Du hörst auf zu lernen

Wer aufhört zu lernen und sich zu verbessern, braucht im Grunde genommen keine großen Aufgaben anzugehen. Und erfolgreich werden ist ebenso schwierig. Du willst abnehmen und in deinem Programm steht geschrieben, dass du von Übung xy je 3 Sätze  mit je 10 Wiederholungen machen sollst. Diese Übung machst du nun einen Monat, dann zwei und irgendwann fällt dir auf, dass der gewünschte Effekt ausbleibt. In der Regel hörst du dann auf die Übung zu machen.

Erfolg erfordert kleine Schritte, die dich ans Ziel bringen
Man kann eine Treppe nicht von unten nach ganz oben springen. Man muss jede Stufe gehen um nicht zu fallen. Foto: geralt, über: Pixabay

Weiter Beispiele

Oder aber: Du hast einen Job (selbstständig oder angestellt) und verlierst dich in einer Routine. Dies passiert entweder aus Bequemlichkeiten, weil es so wie es jetzt ist gut ist und keiner Veränderung bedarf oder weil glaubst, in neue Themen sowieso nicht durchblicken zu können.

Letztes Beispiel: Du lernst seit 1-2 Jahren eine Sprache und bist immer noch auf einem A1 Niveau. Dies liegt nur daran, dass du dieselben Vokabeln und Grammatik immer wiederholst ohne sie zu benutzten, und ohne, dass du dich an die nächste Lektion heranwagst.

  • Besser: Höre nie auf zu lernen! Du bleibst nicht nur geistig fit, sondern deine Aufgaben und Arbeiten, die du dir vorgenommen hast, verbessern sich teils enorm. Wenn du in einer Firma arbeitest, dann kann es sich lohnen, dich in einem Computerprogramm zu bilden. Dein Chef sollte sich in der Regel freuen, dass du deine Arbeit so aufwertest. Wenn er oder sie ein richtiger und vernünftiger Chef ist, dann sollte er/sie dein Gehalt etwas aufstocken.

So kannst du dich steigern, Beispiel:

Willst du deinen Körper stärken und hier und da formen, dann verändere die Anzahl oder Wiederholungen und nach einer Weile auch die Art des Trainings, um Erfolge zu sehen und um nicht die Freude daran zu verlieren. Mache dies immer, wenn dir eine Übung zu leicht fällt und du deine Muskeln nicht mehr spürst. Lese hierzu den Artikel „Steigere dein Training“.

Hast du vor dich mit einem dir am Herzen liegenden Thema selbstständig zu machen, dann bleibe immer auf dem neusten Stand und befasse dich auch mit Randthemen, die auch indirekt mit deiner Arbeit zu tun haben.

8) Du hast Angst vor Fehlern

Im Grunde genommen wollen die meisten Menschen ein perfektes Bild abliefern. Sie glauben, nur erfolgreich werden zu können, wenn sie von Anfang an alles richtig machen. Das heißt, so fehlerfrei wie möglich an eine Sache zu gehen. Sei es um anderen zu zeigen, wie toll man ist oder weil man sich selbst etwas beweisen will.

Was passiert aber, wenn du zum ersten Mal in eine Lage gerätst, die dich an deine Grenzen bringt? Du hattest bisher entweder das Glück keine Fehler begannen zu haben oder du hast gezielt so lange und langsam auf etwas hingearbeitet, um jegliche Art von Fehlern zu vermeiden. Es kann, muss aber nicht, der Tag oder Moment kommen, an dem du dies bereuen wirst.

  • Besser: Habe einfach keine Angst vor Fehlern! Wenn du in etwas erfolgreich sein willst, dann heißt es auch mögliche Konsequenzen oder Probleme beheben zu können. Am besten lernt man aus Fehlern, wenn etwas außer Plan verläuft (wobei du nicht in Panik geraten solltest). Das heißt einfach, das du dich in Ruhe mit einem Problem auseinander setzt und lernst, wie du es in Zukunft vermeidest oder damit umzugehen hast.

9) Du hast noch nicht angefangen etwas zu machen

Manche fangen etwas nicht an, weil sie überzeugt sind, dass sie ehe scheitern werden, weil sie entweder undiszipliniert sind oder schon mal versagt haben. Selbstverständlich wirst du nicht erfolgreich werden, wenn du z.B. planst gesünder zu leben, aber keine Anstalten machst anders zu essen oder dich zu bewegen. Oder du planst, eine neue Sprache zu lernen, bleibst aber dabei nur zu sagen, wie toll du Spanisch oder Japanisch findest.

  • Besser: Fang einfach an und zwar mit einer Struktur. Erwarte nicht, dass du nach einer Woche erste Fortschritte hast und akzeptiere, dass die Umgewöhnung seine Zeit braucht und noch kein Meister vom Himmel gefallen ist. Es wird dir leichter fallen, Neues nach und nach in den Alltag einfließen zu lassen. Lasse dich auch nicht von anderen einschüchtern, die ein ähnliches/gleiches Ziel wie du bereits erlangt haben. Nimm sie dir als Vorbild und weihe keine Menschen in deine Pläne ein, die dir nur Mut und Hoffnung nehmen würden.

10) Du entspannst dich nicht

Ich bin nicht esoterisch angehaucht und sehe auch von vielen Praktiken ab, auf die viele Verfechter schwören. Außerdem wurde der Punkt der Entspannung von niemandem alleinig in Anspruch genommen, weshalb ich dir jetzt den Fehler erkläre, der entsteht, wenn du nicht entspannst.

Was kann passieren?

Du verlierst schnell die Übersicht und hast das Gefühl, alles schnell zu machen, um andere damit zufrieden zu stellen. Dies passiert auch dann, wenn sich der Stress nicht von Außen einschleicht, sondern auch wenn du ihn dir selber machst. Du redest dir ein alles schnell machen zu müssen, dieses und jenes auf genau diese Art und Weise zu machen oder Sachen von dir forderst, denen du (noch) nicht gewachsen bist.

Auch körperliche Auswirkungen wie Stress oder Schlafstörungen entstehen. Doch auf dies weiter einzugehen würde den Rahmen dieses Artikels sprengen. Kurz und knapp zusammengefasst: Du schadest dir mit Stress und Eile nicht nur selber, sondern du vernachlässigst auch deine Arbeit.

  • Besser: Widme nicht den ganzen Tag deinen Wünschen und Zielen. Du wirst diese eher erreichen, wenn du alles entspannt angehst. Viele Sachen, die einem z.B. beim Abnehmen helfen, schleichen sich einfach in den Alltag hinein. Man kriegt nicht das Gefühl, sich zu irgendetwas zu zwingen. Akzeptiere auch, dass es mehr im Leben gibt (Hobbies, Familie, Freunde, Reisen, etc.) die ebenfalls einen Teil des Lebens ausmachen.

Falls du von Außen unter Druck gesetzt wirst (was oft vorkommt) dann mache dem Verantwortlichen klar, dass du dieses oder jenes soundso machen kannst und dass du dafür wahrscheinlich soundso viel Zeit benötigst, wenn das Ergebnis gut sein soll. Sage auch, dass dein Projekt nur dann erfolgreich werden kann, wenn du es auch diese und jene Art angehst. Nervt die Person dann herum, dann nehme sie einfach nicht ernst!

Nutze eine Agenda!

Wenn du eine Agenda betreibst (s.o.) dann bleibt in der Regel auch der Stress aus. Du kannst für den Anfang einige Momente einplanen, an denen du gezielt etwas anderes machst, was dich entspannst und dich ablenkt. Ein schöner Nebeneffekt: In dieser Zeit fallen dir neue Ideen ein, die dir helfen werden dich in deinem Vorhaben nach vorne zu bringen.

Extra-Tipp um erfolgreich zu werden: Sei flexibel

Es ist gut und motivierend, wenn man von einem Plan sehr überzeugt ist. Allerdings läufst du auch damit Gefahr, die Ausfahrt zu verpassen, wenn ein Plan keine Früchte trägt. Oder selbst zum scheitern verurteilt ist.

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Bleib flexibel und habe mehrere Auswege parat. Foto: geralt, über: Pixabay

Sei daher flexibel und habe mögliche Auswege und einen Plan B und C im Petto. Lerne, dass du über andere Wege an eventuell bessere Möglichkeiten gelangst, durch die du auch erfolgreich werden kannst. Ansonsten verschwendest du deine ganze Kraft in ein Unternehmen, welches dir am Ende nichts bringt.


Du siehst also, dass du keine Hindernisse hast, die dich um deinen Erfolg bringen. Fange an, lerne aus Fehlern und beweise dir selber, dass du kannst, was andere auch können.

Rheuma Deern

Als Berufsrheumatikerin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur meinen Leidensgenossen, sondern auch gemütlicher gebauten Menschen Hilfe zu geben, damit sie ihr Leben nicht nach einer Krankheit oder anderen Hindernissen richten. Ziel ist, dass sich die Krankheit dem Leben anpassen muss, nicht umgekehrt!

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