Hilfe bei Rheuma: Diese 4 Begleiter dürfen bei keinem Rheumatiker fehlen

Hilfe bei Rheuma, weil sie wirklich nötig ist.

Denn wer an Rheuma leidet, der verbindet damit vor allem in der Anfangsphase Schmerzen, Medikamente und eine lebenslange Begleitung. Und damit haben viele auch Recht.

Zwar haben viele Rheumatiker das Glück, irgendwann schmerzfrei leben zu können und teils ihre Medikamente abzusetzen. Die weiterentwickelte Medizin ist nicht nur, aber auch ausschlaggebend dafür und es kommen regelmäßig neue Erkenntnisse an den Tag.

Damit dein Leben trotz Krankheit entspannt verläuft, empfehle ich einige Dauergäste in deinem Alltag, die dir Hilfe bei Rheuma bieten. Dabei stechen 4 besondere Weg Begleiter hervor, die wir uns jetzt genauer anschauen…

1. Schokolade: Als Trostspender, als Medizin

Ganz genau. Schokolade wird ab sofort dein ständiger Begleiter sein, der dir Hilfe bei Rheuma bietet. Schokolade bietet dir zum einen einen kleinen Seelentrost, wenn du mal einen schlechten Tag hast.

Zum anderen, und das ist der eigentliche Grund, warum du Schokolade in greifbarer Nähe haben solltest, ist die Schokolade als Medizin bei Rheuma.

Aber nur, wenn es die richtige Schokolade ist! Ich entscheide bei Schokolade zwischen der Süßigkeit, die aus vielen weiteren Zutaten als nur den reinen Kakao besteht, und Schokolade in seiner besten Form.

Wie bietet dir Schokolade Hilfe, wenn du an Rheuma leidest?

Im Kakao befinden sich wertvolle Antioxidantien, welche vor allem dafür bekannt sind, freie Radikale abzufangen. Diese fördern Entzündungen, was sich negativ auf dich auswirkt.

Bei regelmäßigem Konsum von dunkler Schokolade ab einem Kakaogehalt von 70%

  • verbessert sich die Hirnleistung
  • die Blutgefäße werden geschmeidig
  • die Gelenke gestärkt
  • etc.

Von diesen Wirkungen profitierst du aber nur, wenn du die dunkle Variante einnimmst. Es gibt Hersteller, die verschiedene Tafeln ab einem Kakaogehalt von 70% bis 100% anbieten.

Für dich heißt dies, dass du dich problemlos steigern kannst, wenn du kein Schokoladen Profi bist, es aber gerne sein willst.

Jetzt kommt der Pferdefuß: Leider funktioniert dies nicht bei Milchschokolade oder anderen Schokoladen mit Füllungen etc.. Wenn du diese wie die dunkle Schokolade isst, dann kannst du bald einige Kilos mehr auf deinen Rippen begrüßen.


Schokolade gut für die Gesundheit

Schokolade als Medizin: Nehmen wir chronische Entzündungen. Menschen mit Rheuma, Gicht oder Arthrose können bei regelmäßigem Verzehr dunkler Schokolade von der entzündungshemmenden Wirkung profitieren. Flavonoide, die zu den Antioxidantien zählen, und Catechine, die zu den Flavonoide zählen, sorgen für diese guten Effekte. Letzterer Stoff ist auch in Grünem und Schwarzem Tee enthalten und bekämpfen Bakterien und Entzündungen. Des Weiteren schützt Schokolade mit hohem Kakaogehalt


2. Quark: Der Coole

Es gibt Rheumatiker, die unter ständigen Schwellungen und heißen Gelenken leiden. Auch Rheumatiker, die ab und zu Schübe haben oder an einer Grippe leiden, kennen diese Einschränkung.

Für diesen Fall solltest du Magerquark im Kühlschrank haben. Quark gilt als ein altes Hausmittel bei rheumatischen Beschwerden und kühlt die heißen Gelenke.

Die Anwendung ist denkbar einfach:

Du streichst eine großzügige Portion Quark auf die betroffenen Gelenke und umwickelst diese leicht mit einem Baumwolltuch. Du wirst sofort die kühlende Wirkung spüren, die lange anhält.

Nimm als Alternative, wenn möglich, keinen Joghurt. Dieser kühlt zwar auch, aber den Quark kannst du einfacher verteilen und er läuft nicht an den Seiten herunter. Des Weiteren bleibt Quark über einen längeren Zeitraum kalt und bietet dir so länger Hilfe bei Rheuma bedingten Schwellungen.

Falls du Quark immer parat hast, aber kein Bedarf bei der äußeren Anwendung besteht, dann kannst du den Quark natürlich auch essen. Da Rheumatiker durch bestimmte Medikamente und durch die Krankheit an sich anfällig für Osteoporose sind, ist eine gute Kalziumzufuhr unabdingbar.

Da Quark als tierisches Produkt Arachidonsäure enthält, ist wie bei allen Milchprodukten die Magerquark Variante zu konsumieren. Mit einem Schuss Leinöl (s.u.) machst du eigentlich nichts falsch.


Hilfe bei Rheuma

Sind Milchprodukte bei Rheuma gesund? Bei stark ausgeprägten Symptomen empfehlen nicht nur Ärzte den Verzicht auf Milchprodukte, vor allem Milch an sich. Die Gründe liegen hier vorrangig in den gesättigten entzündungsfördernden Fettsäuren und dem niedrigen Gehalt an Omega-3 Fettsäuren. Auch ich kann von den Auswirkungen berichten. Da aber bei rheumatischen Erkrankungen Knochenschwund vorprogrammiert ist, brauchst du nun mal Kalzium, auch in Form von Milchprodukten. Kalzium alleine aus pflanzlichen Nahrungsmittel wie Sesam einzuholen wird dir nicht gelingen, weil die Menge, die du verzehren müsstest, nicht an einem Tag zu schaffen ist. Und weil man als Rheumatiker ein Risikofall für Knochenschwund ist, musst du umso mehr auf eine gute Kalziumzufuhr achten.


3. Grüner Tee: Ein täglicher Begleiter

Grüner Tee hat viele tolle Eigenschaften. Rheumatiker profitieren von den Antioxidantien, die in dem Tee enthalten sind und freie Radikale bekämpfen. Diese stehen in Verdacht Entzündungen zu fördern.

Was heißt das? Grüner Tee ist als Hilfe bei Rheuma nicht wegzudenken.

Daneben wirkt sich Gründer Tee positiv auf das Hungergefühl aus. Die bittere Note dämpft Heißhunger und ist daher auch für nicht Rheumatiker geeignet, die sich ihren Appetit ein wenig zügeln möchten.

Wenn du aber an schmerzenden Gelenken und Entzündungen leidest, dann ist es erforderlich täglich mindestens 1 Tasse Grünen Tee zu trinken, um von der schmerzlindernden Wirkung profitieren zu können. Im Zusammenspiel mit einer entsprechenden Ernährung und geeigneter Bewegung werden deine Beschwerden gelindert werden können.

Allerdings ist gerade bei dieser natürlichen Medizin ein wenig Geduld mitzubringen.

Damit keine Langweile bei deiner täglichen Flüssigkeitsaufnahme entsteht, sind noch andere Teesorten zu empfehlen, und zwar:

  • Thymian Tee
  • Brennnessel Tee
  • Ingwer Tee

Hilfe bei Rheuma

Die 8 besten Getränke für die Gesundheit: Ausgewogen und gesund zu essen sind wichtige Komponenten, um sich auf ein gesundes Leben freuen zu dürfen. Wenn du zudem noch neben Wasser regelmäßig Getränke als Arznei konsumierst, unterstützt du deinen Körper dabei, Krankheiten zu lindern. In diesem Beitrag erfährst du, welches die 8 besten Getränke für die Gesundheit sind, um schmerzlindernde Wirkungen zu erzielen, das Abnehmen zu unterstützen oder das Immunsystem zu stärken. Auch helfen dir diese Getränke, wenn du einen Fastentag einplanst. Du hast eine große Auswahl an Getränken, die dir das Fasten erleichtern. Sehen wir uns einige an…


4. Leinöl: Flüssiges Gold

Du weißt wahrscheinlich bereits, dass Rheumatiker einen hohen Bedarf an den sogenannten Omega-3 Fettsäuren haben. Diese „nähren“ deine Gelenke und verhindern bestenfalls den weiteren Abbau von Knorpel, wie z.B. in den Knien.

Der weitere Abbau wird durch eine entsprechende Bewegung sowie Ernährung und Medikamenten gebremst.

Omega-3 Fettsäuren befinden sich in einigen Lebensmitteln, wie

  • fetter Fisch
  • Algenöl
  • ungesalzene und ungeröstete Nüsse
  • Leinöl
  • Avocados

Um Langeweile in deiner Ernährung entgegen zu wirken, empfehle ich persönlich, jeden Tag andere Omega-3 Quellen zu konsumieren.

So kannst du beispielsweise an 3 Tagen pro Woche Fisch essen, ab und zu 1 Avocado und 1 Handvoll Nüsse. Deine Salate peppst du mit pflanzlichen Ölen auf.

Dennoch solltest du vor allem Leinöl täglich konsumieren, vor allem, wenn du Schmerzen und Entzündungen vorbeugen oder eindämmen willst. Denn von allen Lebensmitteln hat Leinöl die höchste Dichte an Omega-3 Fettsäuren. Jeden Tag kannst du bis zu 2 EL einnehmen, entweder pur oder in Joghurt gemischt.

Wie bei allen natürlichen Heilmitteln spürst du wie Wirkung dann, wenn du Leinöl regelmäßig und über einen längeren Zeitraum einnimmst.


Öle für die Gesundheit

Die besten Öle für die Gesundheit: Fett ist nicht gleich Fett. Pflanzliche Öle sind beispielsweise aus einer gesunden und ausgewogenen Ernährung nicht wegzudenken. Dabei profitieren Rheumatiker von einigen Ölen ganz besonders…


„Extra-Freund“ Kortison: Für den Fall der Fälle

Kortison ist immer am Anfang einer Rheuma Therapie zu finden. Es lindert schnell Schwellungen und dämpft Schmerzen. Es hat aber auch einige Nebenwirkungen, von denen Übergewicht zunächst als eine harmlose vorkommt.

Aber mit dem Übergewicht melden sich weitere Folgeerkrankungen. Und auch Knochenschwund wird bei einer über einem längeren Zeitraum Kortison Einnahme wahrscheinlich.

Weshalb ist trotz dieser Warnung Kortison dennoch in der Nähe zu haben?

Auch Rheumatiker, die keine Schmerzen mehr haben, werden eventuell von Schüben heimgesucht. Und da hat sich, meiner eigenen Erfahrung nach, Kortison besser erwiesen als einfache Schmerzmittel. Während bei Schmerzmitteln vorrangig die Schmerzen bekämpft werden (daher der Name) ist nach der Einnahme von Kortison auch die Steifheit (bestenfalls) verschwunden.

Kortison sollte keinesfalls eine Langzeittherapie darstellen und schrittweise innerhalb von wenigen Tagen abgesetzt werden. Bevor du Kortison verwendest, sollte dir dein Rheumatiker erklären, wie du im Falle eines Schubes die Dosis nach unten hin verringern kannst.

Bei mir sah dies bei einem sehr schmerzhaften Schub so aus:

  • 1. Tag: 1x 50 mg
  • 2. und 3. Tag: 25 mg
  • 4. und 5. Tag: 15 mg
  • 6. und 7. Tag: 10 mg
  • 8. und 9. Tag: 5 mg

Wichtig: Nimm Kortison nie ohne Absprache mit deinem Arzt ein!


Abschließend

Die Liste an weiteren Tipps und Tricks kann noch lange fortgesetzt werden. Aber ich gehe davon aus, dass du heute noch anderes zu tun hast. Aus diesem Grund verweise ich für einen anderen Tag auf unten stehende Artikel, die dir weitere Hilfe geben können. Du hast eben gelesen, und wirst vielleicht noch weiter lesen, dass jede Menge Hilfe bei Rheuma gibt und du nicht alleine auf Medikamente bauen musst.

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Rheuma Deern

Als Berufsrheumatikerin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur meinen Leidensgenossen, sondern auch gemütlicher gebauten Menschen Hilfe zu geben, damit sie ihr Leben nicht nach einer Krankheit oder anderen Hindernissen richten. Ziel ist, dass sich die Krankheit dem Leben anpassen muss, nicht umgekehrt!

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