Motivation zum Abnehmen und für andere Ziele im Leben

Egal ob du Motivation zum Abnehmen, zum Sport oder für andere Ziele benötigst:

Irgendwann ist die Motivation flöten gegangen. Der ganze Elan, der von Anfang an da war, hat sich verabschiedet und wird von Zweifeln ersetzt. Dabei ist es wahrscheinlich auch wichtig, dass du dein Ziel erreichst. Du willst gesünder werden, abnehmen oder endlich erfolgreich im Leben durchstarten (egal was du dir vornimmst).

Leider gibt es auch Menschen, die sich, nach all den „Niederlagen“, die sie auf dem Weg ihrer Ziele erleidet haben, einreden, etwas sowieso nicht zu schaffen. Dabei ist es nie zu spät erneut anzufangen, und diesmal mit mehr Motivation als je zuvor, die dich an deine Ziele bringt.

Heute lernst du daher verschiedene Möglichkeiten, wie du Motivation aufbaust, vor allem aber auch bis zum Ende beibehältst. Überwiegend erhältst du Motivation zum Abnehmen, aber diese lässt sich auf alle anderen Lebensabschnitte im Leben übertragen, sodass für jeden etwas dabei ist. Am Ende erhältst du für alles eine kleine Zusammenfassung.


Motivation zum Abnehmen

In 10 Schritten erfolgreich sein: Erfolgreich sein ist schön und gut. Aber während sich viele nur wünschen erfolgreich zu sein, sind andere einen Schritt weiter und arbeiten auch an ihren Erfolg. Dass kannst du auch lernen…


Warum verschwindet die Motivation?

Vorweg gilt es diese Frage zu beantworten. Es scheint weit verbreitet, dass Menschen am Anfang eines neuen Unternehmens sehr schnell alles geben UND dabei beste Ergebnisse erreichen wollen. Das klappt nicht immer.

Nur sehr wenige schaffen es beispielsweise nach einer Diät ihr Gewicht zu halten. Andere hingegen wiegen danach oft mehr als vorher. Oder du nimmst dir vor endlich Geld anlegen zu wollen und investierst unüberlegt in Unternehmen, über die du nichts weißt. Und wenn das keine Glückstreffer waren, dann hat sich das viele Geld für den Anfang erstmal verabschiedet.

Bleiben wir beim Abnehmen. Eine Person, die vielleicht schon jahrelang 20 Kilo Übergewicht hat, beschließt die Reißleine zu ziehen und das Leben um 180° Grand zu wenden. Das klappt dann auch – für wenige Wochen oder Tage.

Leider schleichen sich in der Zeit negative Erkenntnisse und alte Verhaltensmuster ein. Man sieht sich im Internet nach Sportprogrammen um, die von sehr fitten Hampelmännern und Hampelfrauen durchgeführt werden, die entweder nie übergewichtig waren oder einen langen Weg hinter sich haben.

Was man sieht sind aber nur die Ergebnisse. Diese Personen präsentieren dem Abnehmenden nun IHREN starken schlanken Körper, den sie nur durch eiserne Disziplin erhalten haben (so sagen es sehr viele). Oder sie verteufeln prinzipiell bestimmte Nahrungen (auch gesunde), die man für den Rest des Lebens meiden soll, damit die Erfolge bleiben.

Du hörst dir das nun an, bist überzeugt und willst denselben Erfolg haben.

Und hier beginnt schon der erste Grund, weshalb die Motivation schwindet.

Die ganzen Fitness-Gurus verbieten dir jegliche Lebensmittel, die du am besten sofort zu streichen hast. Außerdem kannst du nur durch bestimmte Bewegungen abnehmen. Und wenn du dann noch am Besten nur ihr Programm durchziehst, wirst du langfristige Erfolge haben.

Das klappt deshalb nicht, weil du irgendwann überfordert bist. Auch wenn dir bewusst ist, dass einige Ernährungs- und Trainingstipps sinnvoll sind, so kollidieren sie mit lang angeeigneten Gewohnheiten.

Auch sind die Leute, die dir die Tipps geben oft als Trainer ungeeignet. Es trifft zwar nicht auf alle zu, aber die meisten Vorturner hatten selbst entweder nie Übergewicht oder haben sich nie mit Krankheiten abplagen müssen. Dass heißt auch, dass sie sich nicht mit deiner Ausgangslage identifizieren können.

Und du nicht mit ihrer.

Motivation zum Abnehmen
Jede Aufgabe musst du schrittweise angehen

Tipp 1: Das richtige Vorbild

Nicht jeder Mensch braucht Vorbilder, wobei die Gründe vielseitig sind. Falls du ein Vorbild brauchst, dann suche dir eine Person aus, die dieselbe Ausgangslage hatte wie du.

Hatte die Person in etwa das gleiche Gewicht wie du? Dieselben Krankheiten? Soziale Probleme? Wuchs sie im selben Umfeld wie du auf?

Du hast mehr Motivation, wenn du dich an einer Person orientierst, die deine Ausgangslage kennt.

Tipp 2: Motivation durch eine Auszeit

Es ist selbstverständlich, dass uns ein neues Projekt für den Anfang lange fängt und keinen Raum für andere Aktivitäten im Leben lässt. Dass muss nicht zwingend Abnehmen sein. Auch ein neuer Job, eine neue Wohnung oder andere Umstände fordern einen für den Anfang.

Leider ist aber gerade die komplette Konzentration auf ein bestimmtes Thema der Grund, weshalb dieses Projekt scheitert. Beispiel Abnehmen:

  • Morgens stehst du auf,
  • dann steigst auf die Waage,
  • obwohl du ein gesundes Frühstück einnimmst, glaubst du, dass es trotzdem zu viel ist,
  • gedanklich bist du schon beim Sport,
  • auf der Arbeit schielst du neidisch auf das Essen deiner Mitarbeiter
  • etc.

Die Beschäftigung mit einem einzigen Thema macht dich auf lange sich unglücklich. Und wenn du unglücklich bist, verursachst du Stress, wodurch wieder Botenstoffe freigesetzt werden, die dich zunehmen lassen (unser Körper ist nämlich ein reines Chemielabor).

Plane daher TÄGLICH bewusst Sachen ein, die dir Freude bereiten und die sich nicht mit deinem Projekt befassen. Entspanne dich regelmäßig und ziehe zu einer Zeit am Tag Bilanz. Überlege dir, wie du dich gefühlt hast, was du morgen machen kannst und dergleichen.

Tipp 3: In der Ruhe liegt die Kraft

Wenn du in Eile und vorschnell deinem Ziel nahe kommen willst, dann können sich Fehler einschleichen, die du nur schwer korrigieren kannst. Beim Abnehmen kann es passieren, dass du dein ganzes Leben konsequent ändern willst (s.o.), weil du dir so schnellere Erfolge versprichst.

Wenn du den Abnehm-Dschungel genauso gut kennst wie ich, dann weißt du aber auch, dass all die neuen Umstellungen nicht zu bewältigen sind.

Konzentrierst du dich aber auf erste wenige Veränderungen, kommst du den großen Zielen schrittweise schneller näher als du denkst. Einen Berg besteigst du doch auch, indem du am Fuß des Berges anfängst.

Du gehst einige Kurven entlang, hältst an einer Plattform an und genießt die Aussicht (deine Erfolge). Einige Wege sind schwere als andere, aber nach einiger Zeit bist du am Gipfel angekommen!

Der Aufstieg hat dich geformt, gestärkt und dich klüger gemacht. Und solltest du runterfallen, weißt du wo du dich festhalten kannst.

Anders ist es, als wenn man dich mit einem Hubschrauber direkt auf dem Gipfel absetzen würde (Sinnbild: Crash-Diäten). Wenn du (in alte Gewohnheiten) fällst, dann weist du nicht wie du dich retten kannst, weil du den Weg nach oben nie gegangen bist.

Tipp 4: Plane Ausrutscher ein

Viele fühlen sich schlecht, wenn sie außerplanmäßig gegessen haben (im Volksmund wird von sündigen gesprochen). Oder sie konnten an 1 oder 2 Tagen keinen Sport treiben. Für einige heißt dies aber auch, dass der ganze bisherige Erfolg und all die Mühen umsonst waren.

Und dass heißt für diejenigen auch, ihren Abnehmplan sausen zu lassen, weil es ehe zu spät ist.

Das ist Unsinn! Es ist vor allem in den ersten Wochen einer neuen Umstellung kaum auszuschließen, dass man ab und zu in alte Gewohnheiten fällt. Akzeptiere, dass du nicht alles von Anfang an so machen wirst, wie du dir vorgenommen hast.

Kritisch wird es erst, wenn du zum Beispiel an 5 von 7 Tagen so isst wie vorher und einige Wochen lang ausreden findest, weshalb du den Sport heute nicht machen kannst.

Sollte es soweit kommen, dann wirf nicht alles hin, sondern überlege dir, weshalb du inkonsequent warst und arbeite an der Ursache.

Tipp 5: Ist es nur Übergewicht, oder auch noch eine Krankheit?

Wenn du nicht nur schwer, sondern auch krank bist, dann ist dein erstes Ziel die Krankheit zu bekämpfen. Muss du zum Beispiel deinen Bluthochdruck bekämpfen, dann kommen zunächst auf einen normalen Wert, bevor du dich mit deiner äußeren Erscheinung befasst.



Die „Was wäre, wenn…“-Frage

Die größte und beste Motivation jedoch ist deine Gesundheit. Du kannst dir wünschen schlank und leicht zu sein, aber der Weg wird dir auf jeden Fall leichter fallen, wenn du einen richtigen Grund dafür hast.

Übergewicht führt unweigerlich zu Folgeerkrankungen und wird dein Leben früher oder später einschränken, wenn es das nicht jetzt schon tut. Mache dir also bewusst, dass du nicht nur am Ball bleiben musst, um optisch so auszusehen, wie du es willst.

Wenn deine Gesundheit leidet, dann wirkt sich das auf viele Lebensbereiche aus!

Hier hilft die „Was wäre, wenn…“-Frage. Sei ehrlich zu dir selber und beantworte dir die Frage, was passieren würde, wenn du dich nicht änderst. Oder wenn du immer übergewichtig bist, wenn du jetzt nichts unternimmst.

Wunschdenken ist unerwünscht!

Sag dir, dass du kranker sein wirst als du es jetzt schon bist. Oder dass du später von anderen abhängig sein wirst, weil du körperlich nicht mehr fähig sein wirst alleine deinen Alltag zu bewältigen.

Sag dir aber auch: „Was wäre, wenn ich mich jetzt ändere? Wenn ich abnehme und mehr Sport mache?“ Dann darfst du dir sagen, dass du unabhängig sein wirst, Risiken für Folgeerkrankungen verringert und Schmerzen gelindert werden.

Tipps für die Allgemeinheit

Falls du nicht abnehmen musst, können einige Tipps von oben trotzdem angewandt werden. Ansonsten sind hier noch einige nicht genannte zusammengefasst:

  1. Schau dir nicht die Ziele von Leuten an. Schau dir den Weg an, den sie gegangen sind! Einen Berg kann man bekanntlich von vielen Wegen aus erklimmen (oder man wird per Hubschrauber auf den Gipfel abgesetzt). Egal was du planst: Orientiere dich an Personen, mit denen du dich identifizieren kannst.
  2. Zeit darf für langfristige Projekte keine große Bedeutung einnehmen. Größere Projekte brauchen ihre Zeit, damit sie Früchte tragen können.
  3. Falls du eine träge Phase durchlebst, kann es hilfreich sein, sich Geschichten (als Bericht oder als Video) von Personen anzuhören, die geschafft haben, was du schaffen willst. So kriegst du einen kleinen Schubs. Als Motivation zum Abnehmen eignen sich zum Beispiel „Vorher-Nachher Videos“. Oder du schaust dir Geschichten von Start-Up Unternehmen an, die klein anfingen und nun mehrere Mitarbeiter beschäftigen können etc.
    • Achtung: Entferne dich von Menschen, denen von Anfang an alles in die Wiege gelegt wurde und von Mami und Papi alles bekommen haben, was sie wollten! Diese Menschen leben weit von der Realität entfernt und kennen weder Verlust noch Notlagen.
  4. Verwechsle Faulheit nicht mit Pause machen. Wenn du dich mit anderem beschäftigst, bist du nicht nur entspannter, sondern dir fallen auch Lösungen zu Problemen ein, die dir vorher nicht kamen. Also entspann dich!
  5. Sei kein Perfektionist und nimm dir auch nicht vor es zu sein. Schreibe dir deine Schwächen und Stärken auf und überlege dir, was du ändern solltest und wie du es anstellst.

Dir reicht es noch nicht an Lesestoff? Falls ja, dann lese diesen Artikel.

Rheuma Deern

Als Berufsrheumatikerin habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, nicht nur meinen Leidensgenossen, sondern auch gemütlicher gebauten Menschen Hilfe zu geben, damit sie ihr Leben nicht nach einer Krankheit oder anderen Hindernissen richten. Ziel ist, dass sich die Krankheit dem Leben anpassen muss, nicht umgekehrt!

Das könnte dich auch interessieren …

4 Antworten

  1. 22. April 2020

    […] Motivation zum Abnehmen und für andere Ziele im Leben […]

  2. 6. Mai 2020

    […] Motivation zum Abnehmen und für andere Ziele im Leben […]

  3. 9. August 2020

    […] Motivation zum Abnehmen und für andere Ziele im Leben […]

  4. 18. November 2020

    […] Motivation zum Abnehmen und für andere Ziele im Leben […]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.